Villa Hamburg

Neuer Wintergarten für historische Villa in Hamburg

An einer Villa von 1913 wurde eine umfangreiche Sanierung vorgenommen. Im Zuge dieser Baumassnahmen wurde durch den Abriss des alten Wintergartens aus den 80er Jahren ein Neubau an gleicher Stelle realisiert - mit zeitgemässer Architektur und grösstmöglicher Offenheit.

Bauherr
Privat

Architekten
REICHWALDSCHULTZ Berlin / Hamburg

Lichtplanung
Lumoplan, Berlin

Fotograf
Marcus Ebener, Berlin

Farb- und Materialkonzept der Architektur

Farb- und Materialkonzept der Architektur

Im spannungsvollen Kontrast zum Bestandsgebäude zeigt sich der neue Anbau mit raumhoher Verglasung und Schiebetüren, die sich über die stützenfreie Ecke grosszügig nach Süd-Westen öffnen lassen. Das charakteristische Spiel von Schwarz und Weiss im Aussenbereich des Altbaus wurde auf den neuen Wintergarten übertragen, mit schwarzen Fenster- und Blechprofilen, über welchen das filigrane weisse Stahlgeländer der Dachterrasse schwebt.

„Der Wintergarten verbindet den Innen- und Aussenbereich nicht nur räumlich, sondern auch visuell, die beiden Bereiche verschmelzen“, erklärt Peter-Karsten Schultz des Architekturbüros REICHWALDSCHULTZ aus Hamburg.  „Der weisse Bodenbelag im Aussenbereich wird in das Innere weitergezogen, der Terrakotta-Fliesenteppich wiederspiegelt die Struktur der Kassettendecke des Wintergartens und diese wiederum nimmt die Materialien des Wohnbereiches auf - der Holz-Fussboden wird sozusagen an die Decke projiziert.“

Das Lichtkonzept

Die 25 weissen VIOR Leuchten in den Holzkassetten des Decken-Rautenmusters nehmen die hellen Elemente des Wohnraumes auf raffinierte und diskrete Art und Weise auf. „Ich wollte eine Leuchte, mit welcher der Raum gut gefangen wird. Die Holzkassetten an der Decke haben eine Tiefe von 30cm, darum musste eine Leuchte eingebaut werden, welche sowohl brillantes Licht nach unten strahlt wie auch indirekt das spezielle Rautenmuster der Decke beleuchtet. Als Lumoplan mir VIOR zeigte, war ich von der Lichtwirkung und dem Design begeistert. Mit dem sie umgebenden Glas passt sie perfekt zu den gläsernen Schiebetüren des Anwesens, so konnte ich auch hier Elemente der Architektur wiederaufnehmen“, führt Schultz weiter aus.

Bis zu 5 Szenarien möglich

„25 Leuchten in dieser Dichte einzubauen gibt sehr viel Licht auf kleinem Raum. Deswegen sind alle Leuchten dimmbar und es können bis zu fünf Szenarien separat angesteuert werden: von einzelnen Leuchten über eine Raute bis zu einem Quadrat. Die vielseitigen Lichtszenen und Stimmungen eignen sich für einen Empfang, eine Party oder auch gemütliches Beisammensein bei einem Glas Rotwein“, so der Architekt. Die warm-weisse Lichtfarbe von 2700 Kelvin unterstützt dabei die Wohnlichkeit des Raumes mit einem angenehmen, behaglichen Ambiente. Eine einzigartige und gelungene Lichtlösung.

Verwendete Produkte:

VIOR Deckenleuchten VIOR Deckenleuchten